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Brennwertheizkessel
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Brennwertheizkessel : Ein Brennwertkessel ist ein Heizkessel für Warmwasserheizungen, der den Energieinhalt des eingesetzten Brennstoffs nahezu vollständig nutzt. Der Unterschied zu konventionellen Kesseln besteht darin, dass Brennwertkessel auch die Kondensationswärme des Abgases weitgehend nutzen. So erreichen Brennwertkessel heizwertbezogene Wirkungs-/ Nutzungsgrade von über 100 %. Physikalisch sinnvoller ist jedoch der Bezug auf den Brennwert: Ein idealer Brennwertkessel ohne Verluste erreicht einen brennwertbezogenen Wirkungs-/ Nutzungsgrad von genau 100 %. Bei der Verbrennung der (kohlen-)wasserstoffhaltigen Brennstoffe entsteht wasserdampfhaltiges Abgas. In Brennwertkesseln kühlt man das Abgas soweit ab, dass die Wasserdampfanteile des Abgases kondensieren. Durch die Nutzung der Kondensationswärme tritt eine deutliche Verbesserung des verbrennungstechnischen Wirkungsgrades ein. Ein zusätzlicher Gewinn in Bezug auf den Wirkungsgrad liegt in der Tatsache, dass die Abgastemperaturen und somit die Abgasverluste erheblich niedriger ausfallen als bei konventioneller Feuerung, bei der, um Kondensatbildung im Abzug zu verhindern, die Abgastemperatur rund 120°C nicht unterschreiten sollte, während Brennwertfeuerungen mit 60°C betrieben werden können. Je höher der Wasserstoffanteil eines Brennstoffes ist, desto höher ist die Menge an Wasserdampf, die nach der Verbrennung des Brennstoffs im Abgas enthalten ist. Insbesondere bei Brennstoffen mit hohem Wasserstoffanteil ist es also wichtig, dass die im Abgas enthaltene Kondensationswärme genutzt wird. Brennwertkessel vermögen je nach energetischer Qualität und je nach Betriebsbedingungen einen mehr oder weniger großen Anteil der Kondensationswärme zu nutzen. In Nicht-Brennwertkesseln kann die Kondensationswärme nicht genutzt werden, dadurch entsteht ein sogenannter latenter Abgasverlust (bisher nicht im Schornsteinfegerprotokoll ausgewiesen) von ca. 6 Prozent bei Heizöl EL und ca. 11 Prozent bei Erdgas. Die Brennwertnutzung wird häufig dadurch erreicht, dass die Eintrittstemperatur des Heizungswassers in den Heizkessel („Rücklauftemperatur“) so weit abgesenkt wird, dass der Taupunkt des Abgases an den Wärmeübertragerflächen unterschritten wird. Dies kann je nach Konstruktion im Kessel selbst oder auch in einem separaten Wärmeübertrager geschehen. Ein weiteres Prinzip der Brennwertnutzung ist die Verbrennungsluftvorwärmung. In diesem Fall tritt die Kondensation in einem nachgeschalteten Wärmetauscher (Voll-Brennwerttechnik) und/oder im Luft-Abgas-System auf und sorgt für eine Vorwärmung der Verbrennungsluft. Das in Brennwertkesseln anfallende Kondensat greift auf Grund seines niedrigen pH-Werts unedle Werkstoffe an. Frühere Kesselmaterialien waren nicht korrosionsfest genug, um dem zu widerstehen. Daher wurde durch die verwendete Kesselkonstruktion und durch hohe Betriebstemperaturen (> 70°C) eine Kondensation im Kessel bewusst verhindert. Die heute in Brennwertkesseln verwendeten Werkstoffe sind ausreichend gegen Korrosion durch saures Kondensat geschützt und ermöglichen so eine nahezu vollständige Nutzung der im Brennstoff enthaltenen Energie. Brennwertgeräte benötigen eine feuchte- und säureunempfindliche Abgasanlage. Dies kann relativ einfach und kostengünstig durch den Einbau eines Kunststoff- oder Edelstahlrohres in den vorhandenen Schornstein realisiert werden. Ferner sind wegen der niedrigen Abgastemperaturen und dem damit verbundenen geringen Auftrieb des Abgases bei atmosphärischen Brennern Abgasventilatoren nötig, um einen sicheren Abzug des Abgases zu gewährleisten. Durchfeuchtete Schornsteine, teilweise mit gravierenden Schäden am Mauerwerk, sind die häufigste Folge einer unsachgemäß durchgeführten Umrüstung auf Brennwerttechnik. Prinzipiell können Brennwertgeräte in jeder Heizungsanlage eingesetzt werden. Niedrige Rücklauftemperaturen erhöhen jedoch die Effektivität eines Brennwertkessels. Eine Kombination mit entsprechend groß dimensionierten Heizflächen, z. B. Fußbodenheizungen, ist daher sinnvoll, jedoch nicht zwingend notwendig. In der Regel sind die vorhandenen Heizkörper nach Modernisierungsmaßnahmen am Gebäude (z. B. Fensteraustausch) groß genug dimensioniert, um ausreichend geringe Rücklauftemperaturen aufzuweisen. Die Wärmeleistung, die ein Heizkörper an den Raum abgeben muss, sinkt zudem drastisch bei ansteigenden Außentemperaturen. Je mehr Heizwärme vom Heizkörper abgegeben werden muss, desto höher ist die Rücklauftemperatur des Heizkörpers. Während des größten Teils der Heizperiode ist die Rücklauftemperatur niedrig genug, um eine Kondensation und damit eine Nutzung des Brennwerteffekts zu ermöglichen. Bei Brennwertgeräten mit Verbrennungsluftvorwärmung kann auch noch bei Rücklauftemperaturen oberhalb des Taupunktes des jeweiligen Brennstoffs (bei Gas etwa 57°C, bei Öl etwa 47°C) Kondensationswärme genutzt werden, da hier die warmen Abgase zum Vorwärmen der Brennerzuluft genutzt werden. Dieser Effekt tritt prinzipiell bei Nutzung eines so genannten Luft-Abgas-Systems (LAS) ein, bei dem die warmen Abgase durch das innere Rohr eines Rohr-in-Rohr-Systems abgeführt werden und dabei Wärme an die kältere, durch das äußere Rohr des LAS-Systems zum Brenner geführte Zuluft abgeben. So genannte Überströmventile, die oft direkt nach der Umwälzpumpe zwischen Vor- und Rücklauf (bei Wandgeräten auch in das Gerät integriert) eingebaut sind, öffnen sich im Teillastbetrieb (d. h., wenn aufgrund schließender Thermostatventile der Kesselvolumenstrom kleiner ist als der Auslegungsvolumenstrom) zum Druckabbau, um die Pumpe zu entlasten oder um eine vom Kessel benötigte Mindest-Umlaufwassermenge sicherzustellen, und heben dabei die Rücklauftemperatur an. Letzteres gilt auch für 4-Wege-Mischer. Sowohl Überströmventile als auch 4-Wege-Mischer sollten bei Einsatz von Brennwertkesseln stillgelegt oder ausgebaut werden, damit die Rücklauftemperatur am Kessel so niedrig wie möglich ist. Insbesondere Wandgeräte weisen aber oft so geringe Kesselwasserinhalte auf, dass zum Schutz der Wärmeübertragerflächen vor einer thermischen Überbelastung eine gewisse Mindestumlaufwassermenge durch Überströmventile sichergestellt werden muss. Diese Probleme entfallen beim Anschluss des Kessels über eine hydraulische Weiche. Das anfallende Kondensat kann laut Empfehlung des im August 2003 novellierten DWA-Arbeitsblatts ATV-DVKW-A 251 bei Brennwertgeräten bis 200 kW Feuerungsleistung, die mit schwefelarmem Heizöl oder Erdgas betrieben werden, in der Regel ohne Neutralisation zusammen mit dem häuslichen Abwasser in die Kanalisation eingeleitet werden. Das Kondensat aus Brennwertkesseln gilt laut Definition des Arbeitsblattes ATV-DVWK-A 251 als Teil des häuslichen Abwassers. Lediglich das Kondensat von mit Standard-Heizöl betriebenen Brennwertkesseln muss laut der Empfehlung der ATV vor der Einleitung neutralisiert werden. Das Kondensat aus Nasskaminen muss nicht neutralisiert werden. Das Arbeitsblatt ATV-DVWK-A 251 stellt eine Empfehlung dar, nach der sich viele Abwassernetzbetreiber richten. Im Zweifelsfall gilt die Regelung des lokalen Abwassernetzbetreibers bzw. der unteren Wasserbehörde. Der Wirkungsgrad eines Gerätes sagt aus, welcher Teil der eingesetzten Leistung genutzt werden kann. Wirkungsgrade stellen stets eine Momentaufnahme dar (z. B. Messung im Beharrungszustand bei 70 °C Kesselwassertemperatur und Nennleistung) und beziehen sich auf das Verhältnis von zugeführter zu abgeführter Leistung. Für die energetische Bewertung eines Kessels reicht dies jedoch nicht aus, da die so genannten Bereitschaftswärmeverluste nicht berücksichtigt werden, d.h., es wird lediglich der Teil der Verluste berücksichtigt, der bei laufendem Brenner anfällt, die Strahlungsverluste bei Brennerstillstand gehen beispielsweise nicht mit ein. Diese werden lediglich bei der Ermittlung des Kessel-Nutzungsgrads miteinbezogen. Der (im Schornsteinfegerprotokoll ausgewiesene) feuerungstechnische Wirkungsgrad gibt beispielsweise an, welcher Anteil der in Form von Brennstoff dem Kessel zugeführten Leistung nach Abzug der trockenen (oder auch sensiblen) Abgasverluste übrig bleibt. Von diesem Anteil müsste nun korrekterweise noch der latente Abgasverlust abgezogen werden, der aufgrund der nicht oder nicht vollständig genutzten Kondensationswärme des Abgases entsteht. Eine vollständige energetische Bewertung von Kesseln kann nur mit Hilfe des Kessel-Nutzungsgrades erfolgen. Der Kessel-Nutzungsgrad ist das Verhältnis aus der in einem bestimmten Zeitraum in Form von Brennstoff zugeführten Energiemenge (wahlweise bezogen auf Heizwert oder Brennwert) und der vom Kessel an das nachgeschaltete Heizungsnetz bzw. an den Warmwasserspeicher abgegebenen Nutzenergie. Die Angabe des Kessel-Nutzungsgrads berücksichtigt im Gegensatz zur Kessel-Wirkungsgradangabe auch die im Betrieb anfallenden Bereitschaftwärmeverluste des Kessels, die z. B. durch die Abgabe von Strahlungswärme an den Aufstellraum während des Brennerstillstands erfolgen. Bei Wirkungs- und Nutzungsgradangaben ist stets anzugeben, ob diese sich auf den Heizwert Hi (früher Hu) des eingesetzten Brennstoffs oder auf den Brennwert Hs (früher Ho) beziehen. Um die Wirkungs- und Nutzungsgrade von Kesseln, die mit verschiedenen Brennstoffen betrieben werden, vergleichen zu können, eignen sich lediglich brennwertbezogene Angaben, da nur diese die gesamte im Brennstoff enthaltene Energie berücksichtigen. Die theoretisch erreichbaren Wirkungs- und Nutzungsgrade liegen bei Öl-Brennwertkesseln bei 100 %Hs und 106 %Hi, bei Gas-Brennwertkesseln bei 100 %Hs und 111%Hi. Bei der heizwertbezogenen Betrachtung werden die latenten Wärmeverluste (Kondensationswärme) nicht mitbetrachtet. Über die Kondensatmenge kann kontrolliert werden, wie gut der Brennwertkessel die Energie des eingesetzten Brennstoffs nutzt. Bei Öl-Brennwertkesseln fallen im Idealfall ca. 0,8 Liter Kondensat pro verbrannten Liter Heizöl an, bei gleich effizienten Gas-Brennwertkesseln (d. h. gleicher brennwertbezogener Kessel-Nutzungsgrad) ca. 1,5 Liter pro m³ Erdgas. Die unterschiedliche Kondensatmenge bei Öl und Gas ergibt sich aus der unterschiedlichen Brennstoffzusammensetzung. Im Erdgas ist mehr Wasserstoff enthalten, damit entsteht bei der Verbrennung mehr Wasserdampf. Wird im praktischen Betrieb aufgrund höherer Vorlauf-/Rücklauftemperaturen (z. B. bei der Warmwasserbereitung) keine vollständige Kondensation des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes erreicht, weisen Gas-Brennwertkessel aufgrund der höheren latenten Wärmeverluste (max. 11 Prozent) eine geringere Effizienz (Brennwertbezug) auf als Öl-Brennwertkessel (max. 6 Prozent latenter Wärmeverlust). Die Brennwertheizung ist eine richtungweisende Entwicklung in der Heizungstechnik. Brennwertheizkessel Während bei größeren Häusern üblicherweise Brennwertkessel installiert werden, genügt Brennwertheizkessel bei Ein- bzw. Zweifamilienhäusern der Einbau einer kleineren, an der Wand hängenden Brennwertheizkessel Anlage - der so genannten Brennwerttherme. Beide Versionen können zusätzlich nutzbare Brennwertheizkessel Wärme abgeben, indem sie den im Abgas befindlichen Wasserdampf kondensieren. Brennwertheizkessel Brennwertgeräte übernehmen wie herkömmliche Heizkessel die zentrale Beheizung von Brennwertheizkessel Wohnungen sowie die Warmwasserbereitung. Um die im Abgas vorhandene Brennwertheizkessel Kondensationswärme nutzen zu können, ist eine niedrige Rücklauftemperatur aus dem Heizungssystem erforderlich. Je niedriger die Rücklauftemperatur ist, desto mehr Wasserdampf kann aus den Brennwertheizkessel Verbrennungsgasen freigesetzt werden. Deshalb erreichen Brennwertkessel ihren höchsten Brennwertheizkessel Wirkungsgrad in Verbindung mit Niedertemperatur-Heizflächen - wie beispielsweise der Brennwertheizkessel Fußbodenheizung - sowie in der Übergangszeit. In deutschen Privathaushalten werden nach Angaben des BINE-Informationsdienstes beim Fachinformationszentrum Karlsruhe im Durchschnitt 78 Brennwertheizkessel Prozent der Gesamtwärmeenergie für die Bereitstellung von Raumwärme aufgewendet. Brennwertheizkessel Dieser Wert wird sich zukünftig langsam verringern, weil der Anteil neu erbauter oder sanierter Wohnungen mit verbesserten Wärmeschutzmaßnahmen und/oder modernisierten Heizungsanlagen am Brennwertheizkessel Wohnungsbestand steigt. Wird aber weniger Energie für die Raumwärme benötigt, gewinnt Brennwertheizkessel auch die effiziente Bereitstellung von Warmwasser immer stärker an Bedeutung. Dies trifft vor allem auf Niedrigenergiehäuser zu – hier werden bis zu 60 Prozent der gesamten Wärmeenergie für die Brennwertheizkessel Erzeugung von Warmwasser aufgewendet. Da Heizung und Warmwasser zusammen den mit Abstand größten Energieverbrauch im Haus verursachen, liegt hier auch das höchste Potenzial zur Brennwertheizkessel Energieeinsparung. Die derzeit effizienteste Möglichkeit zur Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser bietet die Gas-Brennwertheizung, denn sie kann auch die im Abgas enthaltene Wärme nutzen. Brennwertheizkessel Tauscht man eine alte Heizungsanlage gegen eine moderne Gas-Brennwertanlage aus, können bis zu 30 Prozent der Energie und der Kosten eingespart werden. Der Heizwärmebedarf lässt sich darüber hinaus durch ein bewussteres Lüften und eine angepasste Raumtemperatur weiter senken. Die Brennwertheizkessel Raumtemperatur sollte nicht mehr als 20 °C betragen. Während der Nachtstunden wird eine Brennwertheizkessel Absenkung der Temperatur um mindestens 5 °C empfohlen. Jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizkosten. Ein kurzer und kräftiger „Durchzug“ ist besser als Dauerlüften („Kippfenster“), denn beim Dauerlüften kühlen Wände und Möbel aus. Um Wasserdampf, Schadstoffe und Gerüche energiesparend aus der Raumluft zu entfernen, reicht es aus, etwa einmal pro Stunde bei abgestellten Heizkörpern das Fenster für fünf bis zehn Minuten ganz zu öffnen. Ob ein Brennwertgerät das Einsparpotenzial tatsächlich erschließen kann, hängt von der richtigen Einbindung in das Heizungssystem ab. Wichtig dabei ist die Temperatur des Heizungs-Rücklaufs. Diese muss niedriger als die Taupunkt-Temperatur des Brennwertheizkessel Abgases sein. Erst wenn das Abgas durch den Heizungs-Rücklauf unter seine Brennwertheizkessel Taupunkt-Temperatur abgekühlt wird, entsteht Kondenswasser und der Brenn-werteffekt setzt ein. Bei Heizöl müssen die Abgase stärker abgekühlt werden als bei Erdgas. Brennwertheizkessel Brennwertgeräte können mit Erdgas auch bei vergleichsweise hohen Brennwertheizkessel Temperaturen des Heizungs-Rücklaufs und niedrigen Außentemperaturen noch den Brennwerteffekt nutzen.Je mehr Kondenswasser entsteht, umso effizienter arbeitet das Brennwertheizkessel Brennwertgerät. Das Kondenswasser hat einen leichten Säuregehalt und muss grundsätzlich neutralisiert werden. Für die Bildung der Säure ist der Schwefelanteil im Brennwertheizkessel Energieträger verantwortlich. Standard-Heizöl EL enthält pro kg bis zu 2 g Brennwertheizkessel Schwefel. Erdgas-Brennwertgeräte unter 200 kW Heizleistung sind von der Brennwertheizkessel Pflicht zur Neutralisation in der Regel ausgenommen, weil Erdgas nur geringe Brennwertheizkessel Mengen an Schwefel enthält. Das gleiche gilt bei der Verwendung von schwefelarmem Heizöl. Bei Verwendung von Erdgas können so bis zu 13 Prozent Energie eingespart werden, bei Heizöl sind es maximal acht Prozent. Der Grund: Der Wasserstoffgehalt von Brennwertheizkessel Erdgas ist höher. Rund 40 Prozent aller neuen Heizkessel in Deutschland arbeiten mit Brennwerttechnik. Im Jahr 2003 wurden hierzulande rund 300.000 dieser Geräte verkauft. Brennwertgeräte sind sparsam im Energieverbrauch, da sie die im Abgas enthaltene Brennwertheizkessel Wärme nutzen können. Hausbesitzer und Bauherren müssen noch sparsamer mit Brennwertheizkessel Heizwärme umgehen - seit 1. Februar 2002 gilt die Energieeinsparverordnung (EnEV). Zwar betreffen die meisten Vorgaben den Neubau von Häusern, aber auch viele Gebäude im Bestand fallen unter die Brennwertheizkessel Regelung der neuen Verordnung. Grundsätzlich müssen alle Heizkessel, die vor dem 1. Oktober 1978 installiert wurden, bis spätestens Ende 2006 ausgetauscht werden; solche Heizungen, die nach dem 1. November 1996 einen neuen Brenner erhalten haben, bis Ende 2008. Dachgeschossdecken über beheizten Räumen und Heizungsrohrleitungen in nicht beheizten Räumen sind bis Ende 2006 zu dämmen. Brennwertheizkessel Ansonsten werden viele strenge Vorgaben der Energieeinsparverordnung für Hausbesitzer erst dann relevant, wenn ohnehin eine Modernisierung ansteht. In einem Energiebedarfsausweis muss für Brennwertheizkessel Neubauten nachgewiesen werden, wie hoch der Primärenergiebedarf für die Brennwertheizkessel Wärmeversorgung des Gebäudes ist: Dabei werden die beim Energietransport und bei der Brennwertheizkessel Umwandlung anfallenden Verluste mitgerechnet. Entsprechend schneiden Stromheizungen schlechter ab als Erdgasheizungen. Dabei steht es dem Bauherren frei, die durch die Verordnung deutlich strengeren Vorgaben entweder durch eine sparsamere Heizungsanlage oder verstärkte Wärmedämmung zu erreichen. Bereits mit der Installation einer modernen Gas-Brennwertheizung in Verbindung mit dem üblichen Brennwertheizkessel Wärmeschutzstandard kann die Vorgabe der Verordnung erfüllt werden. Experten empfehlen, mit einer Modernisierung nicht zu lange zu warten. Stiftung Warentest stellt fest: „Brennwertgeräte sparen bis zu 15 Prozent der Gasmenge im Vergleich zu einem 15 Jahre alten Kesselveteranen. Das spart etwa 200 Euro Gaskosten im Jahr.“ Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden haben in einer Studie untersucht, womit am preiswertesten eine weitere Energieeinsparung beim Neubau eines Niedrigenergiehauses erreicht werden kann. Ergebnis: Durch den Einbau einer modernen Gas-Brennwertheizung mit Solaranlage lässt sich mit weniger Geld deutlich mehr Energie einsparen als mit noch stärkerer Wärmedämmung. Als Brennwert (Symbol HO) wird der Quotient aus der bei vollständiger Verbrennung einer bestimmten Brennwertheizkessel Brennstoffmenge freiwerdenden fühlbaren Wärmemenge und der Masse dieser Brennwertheizkessel Brennstoffmenge bezeichnet, wenn das bei der Verbrennung gebildete Wasser flüssig vorliegt und wenn die Temperatur des Brennstoffes vor der Verbrennung und die Brennwertheizkessel Temperatur der entstandenen Produkte nach der Verbrennung den jeweils festgelegten gleichen Wert hat. Das vor dem Verbrennen im Brennstoff vorhandene Wasser und das beim Verbrennen der wasserstoffhaltigen Verbindungen des Brennstoffs gebildete Wasser muss nach der Verbrennung in flüssigem Zustand und die Verbrennungsprodukte von Kohlenstoff und Brennwertheizkessel Schwefel gasförmig vorliegen. Eine Oxidation des Stickstoffs darf nicht stattfinden. Als bezogene Größen haben der spezifische bzw. der molare Heizwert die Dimension kJ/kg bzw. kJ/mol und der auf das Normvolumen bezogene die Dimension kJ/m3. Die Brennwertheizkessel Brennwertheizung ist eine richtungsweisende Entwicklung in der Brennwertheizkessel Heizungstechnik. Während bei größeren Häusern üblicherweise Brennwertkessel installiert werden, genügt bei Ein- bzw.- Zweifamilienhäusern der Einbau einer kleineren, an der Brennwertheizkessel Wand hängenden Anlage – der so genannten Brennwerttherme. Beide Versionen können zusätzlich nutzbare Wärme abgeben, indem sie den im Abgas befindlichen Wasserdampf kondensieren. Brennwertgeräte übernehmen wie herkömmliche Heizkessel die zentrale Beheizung von Wohnungen sowie die Warmwasserbereitung. Um die im Abgas vorhandene Brennwertheizkessel Kondensationswärme nutzen zu können, ist eine niedrige Rücklauftemperatur aus dem Brennwertheizkessel Heizungssystem erforderlich. Je niedriger die Rücklauftemperatur ist, desto mehr Wasserdampf kann aus den Verbrennungsgasen freigesetzt werden. Deshalb erreichen Brennwertheizkessel Brennwertkessel ihren höchsten Wirkungsgrad in der Verbindung mit Brennwertheizkessel Niedertemperatur-Heizflächen – wie beispielsweise der Fußbodenheizung – sowie in der Übergangszeit. Wer die Raumtemperatur jährlich um ein Grad senkt, kann seinen Brennwertheizkessel Heizenergieverbrauch um sechs Prozent reduzieren. Besonders der Winter bietet hierzu gute Möglichkeiten, da die Außentemperatur in der Regel konstant kalt ist und etwa die Brennwertheizkessel Hälfte der benötigten Heizenergie eines Jahres während dieser Zeit verbraucht wird. In den Übergangszeiten, also im Frühling und Herbst, fällt das Energiesparen durch Brennwertheizkessel Verhaltensanpassung schwerer. Die Temperatur schwankt häufig. Ältere Brennwertheizkessel Heizkessel sind dann nicht in der Lage, sich schnell auf neue Brennwertheizkessel Witterungsverhältnisse einzustellen und ihre Betriebstemperatur einem niedrigeren Wärmebedarf anzupassen. Im Gegensatz dazu arbeiten Gas-Brennwertheizungen modulierend. Sie passen ihre Brennwertheizkessel Betriebstemperatur flexibel der Witterung an und produzieren nur so viel Wärme wie nötig. Auch im Sommer macht sich die Brennwerttechnik bezahlt, da sich diese Wärmeerzeuger nur bei Bedarf elektrisch einschalten. Außerdem sind alte Heizkessel in der Regel überdimensioniert und schlecht isoliert, so dass sie außerhalb der Heizperiode unnötig Wärme an den Aufstellraum abgeben. Über das ganze Jahr betrachtet können Hauseigentümer, die ihren veralteten Brennwertheizkessel Wärmeerzeuger gegen eine Gas-Brennwertheizung austauschen, bis zu 40 Brennwertheizkessel Prozent Energie einsparen. Kostenlose Informationen über das Energiesparen beim Heizen gibt es beim Initiativkreis einer Gas-Brennwertheizung spart man das ganze Jahr über Energie ein. Brennwertheizkessel
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